Es gibt verschiedene Dehner, die du zum Weiten deines Ohrlochs verwenden kannst. Üblich sind Dehnsicheln, Dehnspiralen bzw. Dehnschnecken und Dehnstäbe. Hinzu kommt eine große Auswahl an zur Verfügung stehenden Materialien. Welche Vor- und Nachteile die einzelnen Dehnutensilien und -materialien besitzen, kannst du hier nachlesen.

Dehnutensilien – Welcher Schmuck zum Dehnen des Ohrlochs?

Das Wichtigste vorab: Niemals sollten Ohrlöcher mit selbstgebastelten Dehnern geweitet werden. Denn hier kann man nie sicher sein, auch den richtigen Durchmesser zu haben. Zudem spielt die Hygiene beim Dehnen eine wichtige Rolle, welche nie vernachlässigt werden darf. Ausreichende Hygiene kann jedoch bei nicht zum Dehnen vorgesehenen Gegenständen nie komplett gewährleistet sein, weshalb man von solchen Experimenten dringend die Finger lassen sollte. Es gibt genügend schönen Schmuck, der zum Dehnen gemacht ist und den man dazu auch verwenden sollte.

Beim geeigneten Schmuck, den du zum Dehnen nutzen kannst, hast du die Wahl zwischen Dehnstäben, Dehnschnecken bzw. -spiralen sowie Dehnsicheln. Jedes Schmuckstück hat seine spezifischen Vor- und Nachteile, die du bei deiner Entscheidung bedenken solltest.
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Beim Dehnen mit den von unten nach oben breiter werdenen Dehnstäben gibt es einiges zu beachten. Warum und was zu beachten ist,  du auf unserer Seite zu Dehnstäben ausführlichere Informationen dazu.

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Die sehr beliebten kringelförmigen Dehnspiralen bzw. Dehnschnecken haben viele Vorteile. Welche das sind und vieles mehr erfährst du auf unserer Seite zu Dehnspiralen / Dehnschnecken.
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Dehnsicheln sind im Gegensatz zu Dehnspiralen nicht kringelförmig sondern eben sichelförmig und erinnern damit z.B. an einen Halbmond oder auch die Hörner eines Stiers. Beide Seiten sind spitz und in der Mitte wird die Dehnsichel so breit, wie die jeweiligen Dehnschritte erfolgen sollen.
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Dehnmaterialien – Welches Material zum Dehnen des Ohrlochs?

Für den Dehnvorgang sollte man sich zwischen Acryl und Stahl entscheiden. Natürlich gibt es auch Dehner aus anderen Materialien, diese eignen sich aber aufgrund bestimmter Eigenschaften eher als Schmuck für verheilte Ohrlöcher.

Für Anfänger: Stahl

Wer gerade erst anfängt zu dehnen, sollte sich für einen Dehnstab oder eine Dehnspirale aus Stahl entscheiden. Dehnstäbe und -spiralen aus Kunststoff fangen in der Regel bereits relativ dick an und erreichen oft bereits bei der Hälfte ihren Enddurchmesser. Wer also erst mit dem Dehnen beginnt, läuft hier Gefahr, das Ohr überzustrapazieren. Eine Stahl-Schnecke dagegen läuft sehr spitz zusammen und erreicht wirklich erst ganz hinten die Endgröße. Mit einer solchen Spirale läuft man also weniger Gefahr, das Ohr zu schnell zu dehnen.

Für Fortgeschrittene: Acryl

Wer bereits einen Durchmesser von 6 mm erreicht hat, kann auch ruhigen Gewissens Kunststoff nehmen, da dann die Dicke der Spitze keine wichtige Rolle spielt und auch ein schnelleres Dehnen bis zu einem gewissen Maß unbedenklicher ist als zu Beginn. Zudem wird Stahl ab einer bestimmten Größe auch vergleichsweise teuer. Dennoch sollte man bei der richtigen Dehnspirale oder dem richtigen Dehnstab, je nachdem für welchen Dehner man sich entscheidet, nicht sparen.